Brutto Netto Rechner 2026 | Gehaltsrechner 2026 | Lohnrechner

Kostenloser Brutto-Netto-Rechner 2026: Berechnen Sie Ihr Nettogehalt in Deutschland inkl. Lohnsteuer,Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Sozialabgaben - Berücksichtigt werden alle aktuellen Änderungen des Steuerjahres 2026

Inklusive Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und allen Sozialabgaben

💶 Angaben zum Bruttolohn

💰 Nettoeinkommen

36.120,27 €
pro Jahr
3.010,02 €
pro Monat

📊 Abzüge Übersicht

Bruttoeinkommen:50.000,00 €
Sozialversicherung:-10.900,00 €
Einkommensteuer:-2.979,73 €
Nettoeinkommen:36.120,27 €

🏥 Sozialversicherung Details

Krankenversicherung (7%):3.500,00 €
Pflegeversicherung (4.20%):2.100,00 €
Rentenversicherung (9.3%):4.650,00 €
Arbeitslosenversicherung (1.3%):650,00 €
Gesamt:10.900,00 €

🎁 Freibeträge & Ermäßigungen

Grundfreibetrag:12.348,00 €
Arbeitnehmer-Pauschbetrag:1.230,00 €
Sonderausgaben-Pauschbetrag:36,00 €
Gesamt:13.614,00 €

Stand: 2026 | Alle Berechnungen sind Richtwerte und ohne Gewähr

Wie wird das deutsche Gehalt von Brutto auf Netto umgerechnet? Vollständige Analyse 2026 🇩🇪

Alle Berechnungslogiken, Abzüge und Regeln für Ihr Einkommen im Jahr 2026 im Detail erklärt

🤔 Warum scheint das deutsche Nettogehalt so "viel abgezogen" zu sein?

Für internationale Mitarbeiter, Fachkräfteeinwanderer und alle, die in Deutschland arbeiten, ist eine der häufigsten Fragen bei der ersten Gehaltsabrechnung: Warum unterscheidet sich das Bruttogehalt so stark vom Nettogehalt? Warum ändert sich das Netto so deutlich, wenn die Steuerklasse wechselt?

Die Antwort liegt in der deutschen Gesellschaftsordnung: Deutschland folgt einem System aus hoher Sozialleistung, hoher Sozialversicherung und progressiver Besteuerung. Die Abzüge von Ihrem Bruttogehalt werden nicht von Ihrem Arbeitgeber einbehalten, sondern werden für die finanzielle Absicherung Ihrer Zukunft und die gesamte soziale Infrastruktur verwendet.

In diesem Artikel erfahren Sie, wohin jeder Euro Ihres Einkommens geht, welche Berechnungsregeln für 2026 gelten und wie Sie die Unterschiede zwischen Brutto und Netto endgültig verstehen können.

📌 Was sind Brutto und Netto? Die häufigsten Missverständnisse

2.1 Bruttogehalt – mehr als nur Ihr Grundgehalt

Das Bruttogehalt ist das vollständige Einkommen, das Ihr Arbeitgeber für Ihre Arbeit zahlt. Es umfasst nicht nur den festen Grundlohn, sondern auch folgende Bestandteile:

  • Fester Grundgehalt
  • Überstundenvergütung (nach tariflichen Vorschriften berechnet)
  • Prämien (Jahresbonus, Leistungsbonus, Projektprämie etc.)
  • Zusätzliche Zulagen (Stellenzulage, Wohnzulage – meist versteuert)

Steuerfreie Vorteile (gehen nicht zum Brutto hinzu):

  • Sachleistungen bis zu 50 € pro Monat (z. B. Essensgutscheine, Weihnachtsgeschenke)
  • Betriebsfahrkostenpauschale und Reisekosten für Geschäftsreisen (bis zur festgelegten Freibetragshöhe)
  • Teil der Fahrtkostenzulage (wenn unter dem steuerfreien Betrag)

2.2 Nettogehalt – Ihr tatsächliches verfügbares Einkommen

Das Nettogehalt ist der Betrag, der nach allen rechtlichen Abzügen tatsächlich auf Ihr Bankkonto überwiesen wird. Es ist Ihr verfügbares Einkommen für Lebenshaltung, Sparen und Ausgaben.

❌ Häufige Missverständnisse, die Sie vermeiden sollten:

  • »Mein Arbeitgeber behält mein Geld ein« – Die Abzüge werden an staatliche Institutionen weitergegeben, nicht vom Arbeitgeber einbehalten.
  • »Die Steuer ist ein fester Prozentsatz« – Die Einkommenssteuer ist progressiv, nicht fest – je mehr Sie verdienen, desto höher der Satz für den oberen Einkommensbereich.

🗺️ Gesamte Berechnungslogik: Von Brutto zu Netto (2026)

Die Umrechnung von Brutto auf Netto folgt in Deutschland einem festen, unumkehrbaren Ablauf. Das zentrale Prinzip lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Zuerst Sozialversicherungsabzüge, dann Einkommenssteuer – die Steuer ist progressiv, keine festen Prozentsätze.

  1. Ermittlung des vollständigen Bruttogehaltes (abzüglich steuerfreier Vorteile)
  2. Abzug der Arbeitnehmeranteile der Sozialversicherungen
  3. Berechnung des steuerbaren Einkommens (Grundlage für die Einkommenssteuer)
  4. Berechnung der Lohnsteuer nach progressivem Steuersatz und Steuerklasse
  5. Abzug von Zusatzsteuern (falls anwendbar: Solidaritätszuschlag & Kirchensteuer)
  6. Erhalt des endgültigen Nettogehaltes

Kernformel zur schnellen Übersicht:
Netto = Brutto − Sozialversicherungen (Arbeitnehmeranteil) − Lohnsteuer − Solidaritätszuschlag (ggf.) − Kirchensteuer (ggf.)

💶 Sozialversicherungsabzüge – der größte Posten (2026 Regeln)

Die Sozialversicherungsabzüge sind in der Regel der größte Teil der Abzüge von Ihrem Bruttogehalt. In Deutschland gelten für Arbeitnehmer vier Pflichtsozialversicherungen, die nach dem Prinzip Gemeinschaftsfinanzierung (Arbeitgeber + Arbeitnehmer) gezahlt werden. Nur der Arbeitnehmeranteil wird von Ihrem Brutto abgezogen – der Arbeitgeber zahlt seinen Anteil zusätzlich.

4.1 Die vier zentralen Sozialversicherungen in Deutschland

VersicherungsartArbeitnehmeranteil 2026 (ca.)Wichtige Hinweise
📌 Rentenversicherung (RV)9,3 %Fester Satz, keine Anpassungen – sichert Ihr Einkommen im Ruhestand ab
💼 Arbeitslosenversicherung (AV)1,3 %Fester Satz – gewährt Arbeitslosengeld bei Arbeitslosigkeit
🏥 Krankenversicherung (KV)ca. 8,15 %inkl. Zusatzbeitrag – öffentliche KV: einheitlicher Satz, private KV: individuell
👴 Pflegeversicherung (PV)1,7 % / 2,3 %1,7 % mit Kindern | 2,3 % ohne Kinder (ab 23 Jahre) – deckt Pflegekosten ab

4.2 Wichtige Regel: Beitragsbemessungsgrenze

Für alle Sozialversicherungen gilt eine Beitragsbemessungsgrenze – ab diesem Einkommensbetrag zahlen Sie keine weiteren Sozialversicherungsbeiträge mehr. Wenn Ihr Bruttogehalt über dieser Grenze liegt, wird nur der Betrag bis zur Grenze zur Berechnung herangezogen.

Beispiel: Wenn die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung 7.000 €/Monat beträgt und Sie 8.000 € Brutto verdienen, zahlen Sie nur für 7.000 € den 9,3 %igen Rentenversicherungsbeitrag.

4.3 Zentrales Wissen

Für die meisten Mitarbeiter mit einem mittleren Einkommen (3.000 – 6.000 € Brutto/Monat) sind die Sozialversicherungsabzüge höher als die Einkommenssteuer. Das ist der Hauptgrund, warum das Nettogehalt im Vergleich zum Brutto oft deutlich niedriger erscheint.

📊 Steuerbares Einkommen – die Grundlage für die Lohnsteuer

Ein großes Missverständnis: Das steuerbare Einkommen ≠ Ihr Bruttogehalt!

Nach dem Abzug aller Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitnehmeranteil) bleibt Ihnen das steuerbare Einkommen übrig – genau darauf wird die Lohnsteuer angewendet. Die offizielle Formel ist einfach und klar:

Steuerbares Einkommen = Bruttogehalt − Sozialversicherungen (Arbeitnehmeranteil)

Dies ist eine wichtige Regel: Die Sozialversicherungsbeiträge sind steuerlich abzugsfähig. Dadurch wird Ihre Steuerbelastung reduziert – ein Vorteil für jeden Arbeitnehmer.

Folgerung: Zwei Mitarbeiter mit gleichem Bruttogehalt können ein unterschiedliches Nettogehalt haben – wenn ihre Sozialversicherungsabzüge abweichen (z. B. einer hat Kinder, der andere nicht → unterschiedliche Pflegeversicherungsrate).

📈 Progressive Lohnsteuer – wie funktioniert sie wirklich? (2026)

Die deutsche Einkommenssteuer folgt dem Prinzip der progressiven Besteuerung – das ist die wichtigste Regel für die Lohnsteuer, die am häufigsten falsch verstanden wird. Viele glauben: »Wenn ich in eine höhere Steuerklasse komme, wird mein gesamtes Einkommen mit dem höheren Satz besteuert« – das ist falsch.

6.1 Was bedeutet progressive Besteuerung?

Bei der progressiven Besteuerung wird Ihr steuerbares Einkommen in Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird mit einem anderen Steuersatz besteuert – je höher der Einkommensabschnitt, desto höher der Satz. Der höhere Satz gilt nur für den jeweiligen Abschnitt, nicht für das gesamte Einkommen.

6.2 Steuerzonen 2026 (konzeptionell, offiziell gültig)

Jährliches steuerbares Einkommen (€)Angewendeter Steuersatz
≤ Grundfreibetrag0 % (keine Steuer)
Grundfreibetrag bis mittleres Einkommen14 % – 24 % (stetig ansteigend)
Mittleres bis hohes Einkommen24 % – 42 % (stetig ansteigend)
Sehr hohes Einkommen (Reichensteuer)45 % (oberer Satz)

❌ Entlarvtes Missverständnis:

»Ich bin in die 42 % Zone gekommen – jetzt zahle ich 42 % Steuer auf alles!« → Nein. Sie zahlen nur für den Einkommensabschnitt, der über der 24 % Zone liegt, 42 % – der Rest bleibt bei niedrigeren Sätzen.

🆔 Steuerklasse – der größte Einflussfaktor auf Ihr Netto (SEHR WICHTIG)

Die Steuerklasse ist die wichtigste Variable nach den Sozialversicherungen – zwei Mitarbeiter mit identischem Bruttogehalt können ein sehr unterschiedliches Nettogehalt haben, nur weil sie eine andere Steuerklasse haben. Das ist die häufigste Ursache für Fragen zur Gehaltsabrechnung.

7.1 Was ist die Steuerklasse eigentlich?

Die Steuerklasse bestimmt den Vorauszahlungsbetrag der Lohnsteuer pro Monat – nicht die endgültige Jahressteuer. Die deutschen Finanzämter teilen Steuerklassen nach Familienstand, elterlicher Verantwortung und Arbeitsanzahl ein. Am Jahresende können Sie eine Steuererklärung abgeben, um die tatsächliche Steuer zu berechnen – bei zu hohen Vorauszahlungen erhalten Sie ein Geld zurück, bei zu niedrigen zahlen Sie nach.

7.2 Alle 6 Steuerklassen & deren Anwendung (2026)

SteuerklasseFür wen gilt sie?Auswirkung auf das Netto
ILedige, unverheiratete Personen, geschiedene/verwittwete ohne KinderDurchschnittliche Vorauszahlung, keine Zusatzfreibeträge
IIAlleinerziehende (mit Kinder)Niedrigere Vorauszahlung, hohe Freibeträge → mehr Netto
IIIVerheiratete, Einkommensunterschied groß (der höhere Verdienende) Sehr niedrige Vorauszahlung → viel Netto, aber ggf. Jahresnachzahlung
IVVerheiratete, Einkommen ähnlich hoch (beide Partner)Ausgewogene Vorauszahlung → wenig bis keine Nachzahlung/Rückerstattung
VVerheiratete, Einkommensunterschied groß (der niedrigere Verdienende)Hohe Vorauszahlung → wenig Netto, aber fast immer Jahresrückerstattung
VIZweite Stelle, Nebenjob (neben der Haupttätigkeit)Sehr hohe Vorauszahlung → wenig Netto, aber Rückerstattung möglich

Wichtiger Hinweis für verheiratete Paare: Die Kombination III/V bringt monatlich mehr Netto, aber es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Jahresnachzahlung. Die Kombination IV/IV ist sicherer und führt selten zu Nachzahlungen.

➕ Zusatzsteuern: Solidaritätszuschlag & Kirchensteuer (2026)

Neben der Lohnsteuer gibt es zwei weitere Zusatzsteuern, die aber nicht für alle Arbeitnehmer gelten. Sie werden immer auf die bereits berechnete Lohnsteuer angewendet – nie direkt auf das Bruttogehalt.

8.1 Solidaritätszuschlag

✅ Satz: 5,5 % der Lohnsteuer

✅ Wer zahlt ihn? Nur Personen mit einem hohen Einkommen. Die meisten Mitarbeiter mit einem Bruttogehalt unter 6.000 €/Monat sind von dem Solidaritätszuschlag befreit.

✅ Hintergrund: Der Zuschlag wurde eingeführt, um die Kosten der deutschen Wiedervereinigung zu finanzieren. Heute wird er für soziale Projekte verwendet.

8.2 Kirchensteuer

✅ Satz: 8 % oder 9 % der Lohnsteuer (abhängig vom Bundesland)

✅ Wer zahlt ihn? Nur registrierte Mitglieder einer Kirche (z. B. katholisch, evangelisch). Wenn Sie keine Kirchenmitgliedschaft haben, zahlen Sie keine Kirchensteuer.

✅ Wichtiger Tipp: Sie können Ihre Kirchenmitgliedschaft jederzeit aufheben – danach wird keine Kirchensteuer mehr abgezogen.

✅ Auswirkung: Sehr gering – bei einem Lohnsteuerbetrag von 600 €/Monat beträgt die Kirchensteuer nur 48 € (8 %) oder 54 € (9 %).

✅ Praxisbeispiel: Vollständige Berechnung 2026 (Schritt für Schritt)

Um die gesamte Logik zu verdeutlichen, hier ein realistisches Beispiel mit einem durchschnittlichen Einkommen – alle Werte sind für 2026 gültig und konzeptionell exakt (keine genauen amtlichen Werte, da diese je nach Bundesland variieren).

Grundvoraussetzungen:

  • Monatliches Bruttogehalt: 4.000 €
  • Steuerklasse: I (ledig, keine Kinder)
  • Krankenversicherung: Öffentliche KV
  • Keine Kirchenmitgliedschaft → keine Kirchensteuer
  • Brutto unter der Beitragsbemessungsgrenze → volle Sozialversicherungsabzüge

Schritt-für-Schritt Berechnung:

  1. Sozialversicherungsabzüge (Arbeitnehmeranteil): RV (9,3% = 372 €) + AV (1,3% = 52 €) + KV (8,15% = 326 €) + PV (2,3% = 92 €) → Gesamt: 842 €
  2. Steuerbares Einkommen: 4.000 € − 842 € = 3.158 €/Monat (jährlich: ~37.896 €)
  3. Lohnsteuer: Nach progressivem Satz 2026 → ~600 €/Monat
  4. Zusatzsteuern: Solidaritätszuschlag = 0 € (befreit), Kirchensteuer = 0 € → Gesamt: 0 €
  5. Endgültiges Nettogehalt: 4.000 € − 842 € − 600 € = 2.558 € (ca. 2.600 €)

Zusammenfassung: Ca. 36 % des Bruttogehaltes werden als Abzüge gezahlt – davon sind die Sozialversicherungen der größte Teil (21 %) und die Lohnsteuer der zweite Teil (15 %).

📚 Datenreferenzen (Data Reference)

Alle Informationen in diesem Artikel basieren auf offiziellen deutschen Regelwerken und gelten für das Jahr 2026. Die Daten sind regelmäßig aktualisiert und repräsentieren den aktuellen Stand der Gesetzgebung:

Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und stellt keine steuerliche Beratung dar. Für individuelle Fragen wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater in Deutschland.

💡 Gehaltswissen für Deutschland

💰

Steuerklassen in Deutschland

Die Steuerklasse bestimmt die Höhe der Lohnsteuer. Es gibt sechs verschiedene Steuerklassen:

  • Klasse I: Ledige, Geschiedene, Verwitwete
  • Klasse II: Alleinerziehende mit Kindern
  • Klasse III: Verheiratete (höheres Einkommen)
  • Klasse IV: Verheiratete (gleiches Einkommen)
  • Klasse V: Verheiratete (niedrigeres Einkommen)
  • Klasse VI: Für den zweiten und jeden weiteren Job
📊

Progressiver Steuersatz

Deutschland verwendet ein progressives Steuersystem. Je höher das Einkommen, desto höher der Steuersatz:

  • Grundfreibetrag 2026: 11.604€ (steuerfrei)
  • Eingangssteuersatz: 14% ab 11.605€
  • Spitzensteuersatz: 42% ab 66.761€
  • Reichensteuersatz: 45% ab 277.826€
  • Durchschnittssteuersatz liegt meist bei 20-30%
🏥

Sozialversicherungen

Pflichtbeiträge zur sozialen Absicherung werden automatisch vom Bruttolohn abgezogen:

  • Rentenversicherung: 18,6% (Arbeitnehmer 9,3%)
  • Krankenversicherung: 14,6% + Zusatzbeitrag
  • Pflegeversicherung: 3,05% (+ 0,6% kinderlos)
  • Arbeitslosenversicherung: 2,6%
  • Beitragsbemessungsgrenze beachten

Kirchensteuer

Mitglieder einer Religionsgemeinschaft zahlen Kirchensteuer auf die Einkommensteuer:

  • Bayern & Baden-Württemberg: 8%
  • Alle anderen Bundesländer: 9%
  • Berechnet auf die Einkommensteuer
  • Kann von der Steuer abgesetzt werden
  • Austritt aus der Kirche beendet die Pflicht
🎯

Solidaritätszuschlag

Zusätzliche Abgabe zur Finanzierung des Aufbaus Ost, seit 2021 stark reduziert:

  • Nur noch für hohe Einkommen relevant
  • Freibetrag: ca. 18.130€ Einkommensteuer/Jahr
  • Satz: 5,5% der Einkommensteuer
  • 90% der Steuerzahler zahlen keinen Soli mehr
  • Wird schrittweise abgeschafft
👨‍👩‍👧

Kinderfreibetrag & Kindergeld

Familien mit Kindern erhalten finanzielle Unterstützung vom Staat:

  • Kindergeld 2026: ca. 250€ pro Kind/Monat
  • Kinderfreibetrag: 6.384€ pro Kind/Jahr
  • Finanzamt prüft automatisch die günstigere Variante
  • Alleinerziehende: Entlastungsbetrag 4.260€
  • Kinderlose zahlen Zuschlag zur Pflegeversicherung

📖 So nutzen Sie den Rechner

1

Daten eingeben

Geben Sie Ihr monatliches Bruttogehalt, Ihre Steuerklasse, Ihr Bundesland und weitere relevante Informationen ein.

2

Berechnen klicken

Klicken Sie auf den "BERECHNEN" Button. Der Rechner ermittelt automatisch alle Abzüge nach den aktuellen 2026 Steuersätzen.

3

Ergebnis prüfen

Sehen Sie Ihr Nettogehalt und eine detaillierte Aufschlüsselung aller Steuern und Sozialabgaben. Jahresübersicht inklusive.

🎓 Steuerkonzepte erklärt

📈

Brutto vs. Netto

Der Unterschied zwischen Bruttogehalt und Nettogehalt ist entscheidend für Ihre Finanzplanung.

Bruttogehalt ist das vereinbarte Gehalt vor Abzügen. Nettogehalt ist das, was tatsächlich auf Ihrem Konto ankommt nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Die Differenz beträgt in Deutschland typischerweise 30-40%.

🔄

Jahresausgleich

Am Ende des Jahres können Sie durch eine Steuererklärung Geld zurückbekommen.

Durch Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen können Sie Ihre Steuerlast senken. Durchschnittlich erhalten Deutsche 1.095€ zurück. Wichtige Posten: Fahrtkosten, Arbeitsmittel, Versicherungen, Spenden.

💼

Freibeträge nutzen

Verschiedene Freibeträge reduzieren Ihre Steuerlast automatisch oder auf Antrag.

Grundfreibetrag (11.604€), Arbeitnehmerpauschbetrag (1.230€), Sparerpauschbetrag (1.000€), Sonderausgabenpauschbetrag (36€) werden automatisch berücksichtigt. Weitere Freibeträge können Sie beim Finanzamt beantragen.

🏦

Betriebliche Altersvorsorge

Sparen Sie Steuern durch Entgeltumwandlung für die Altersvorsorge.

Bis zu 302€ monatlich (2026) können steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt werden. Das senkt Ihr zu versteuerndes Einkommen und damit Ihre Steuerlast. Auch Sozialversicherungsbeiträge werden gespart.

🎓

Werbungskosten

Kosten, die Ihnen durch Ihre Arbeit entstehen, können Sie steuerlich geltend machen.

Fahrtkosten (0,30€/km), Arbeitsmittel, Fortbildungen, Fachliteratur, Arbeitskleidung, doppelte Haushaltsführung. Pauschale: 1.230€. Alles darüber hinaus mit Belegen nachweisen und Steuern sparen.

🏠

Homeoffice-Pauschale

Für Arbeit im Homeoffice können Sie eine Tagespauschale absetzen.

6€ pro Tag Homeoffice, maximal 1.260€ pro Jahr (2026). Kein separates Arbeitszimmer nötig. Einfach die Tage zählen und in der Steuererklärung angeben. Zusätzlich zu anderen Werbungskosten absetzbar.

⭐ Nutzerbewertungen

👨‍💼

Michael Schmidt

Software-Entwickler, Berlin

⭐⭐⭐⭐⭐

"Endlich ein Gehaltsrechner, der wirklich alle Details berücksichtigt. Die Erklärungen haben mir geholfen, das deutsche Steuersystem zu verstehen."

👩‍⚕️

Dr. Anna Müller

Ärztin, München

⭐⭐⭐⭐⭐

"Sehr präzise Berechnungen und die Jahresübersicht ist super hilfreich für meine Finanzplanung. Kann ich nur empfehlen!"

👨‍🏫

Thomas Weber

Lehrer, Hamburg

⭐⭐⭐⭐⭐

"Die Wissenssection ist Gold wert! Ich habe endlich verstanden, wie Steuerklassen funktionieren und konnte dadurch optimieren."

❓ Häufig gestellte Fragen